Medienarten (IuD)

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Medien bzw. "Produkte" der Info- und Dokumentationsstellen

Neben den obligatorischen Medien, wie Büchern, Zeitungen und Zeitschriften, werden im IuD-Bereich vielfach auch nicht-veröffentlichte schriftliche und graphische Dokumente (graue Literatur), wie z.B. Tagungsberichte, Protokolle, Zeichnungen, Messdaten, Statistiken, usw. nachgewiesen.

Während der Dokumentationtätigkeit und der damit einhergehenden intensiven inhaltlichen Erschließung entstehen "eigene" Dokumente in der IuD. So werden beispielsweise Fachzeitschriften eingehend erschlossen und die einzelnen Artikel per Inhaltsverzeichnis erfasst (current contents), die Titel der Zeitschriften verzeichnet (Zeitschriftenbibliographien) oder (ausgewählte) Artikelinhalte in Auswahlbibliographien (Zeitschriftenbibliographien) festgehalten.

Ähnliches erfolgt in Bezug auf Periodika(Titellisten). Ergebnisse einer bestandunabhängiben, fachbezogenen Literaturerschließung sind die Bibliographien (Fachbibliographien).

Um den Nutzern einen schnelleren Überblick zu bieten und damit das Finden des richtigen, passenden Dokuments zu erleichtern, erstellen die IuD-Einrichtungen auch kurze Zusammenfassungen einzelner Aufsätze, Artikel und Veröffentlichungen (Referat/ summary).

Alternativ sind auch Auszüge aus den Dokumenten möglich (abstracts).

Register sind nicht nur Hilfsmittel bei der Suche von Material bei einer IuD, sondern zum Teil auch eigenständige Informationsquellen für beispielsweise bestimmte Länder- oder Institutionsinformationen (Länder- oder Institutionsverzeichnisse).

Um herauszufinden in welchen Publikationen bestimmte Angaben bereits zitiert und weiterbearbeitet wurden, werden sogenannte Zitierverzeichnisse erstellt (Zitierindex).

Die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung in einem bestimmten Fachgebiet oder einem Forschungsbereich, bringt die sogennanten Forschungsberichte hervor (Forschungsbericht).